Augenblick

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Der Augenblick beschreibt das subjektive Erleben der Gegenwart, die nicht als völlig zeitloser Moment erlebt wird, sondern für die meisten Menschen etwa drei Sekunden, selten etwas länger, dauert, also etwa bis zum nächsten Wimpernschlag - daher der treffende Name Augenblick. Diese erlebte Dauer der Gegenwart, die unser Zeiterleben prägt und uns unser Dasein als zeitlich und vergänglich empfinden läßt, entspricht auch ziemlich genau einem Atemzug. Diese Art des zeitlichen Erlebens ist auf den luziferischen Einfluss zurückzuführen, der uns der Welt der Ewigkeit entrissen hat (Lit.: GA 138, S 79ff).

Literatur

  1. Rudolf Steiner: Von der Initiation. Von Ewigkeit und Augenblick. Von Geisteslicht und Lebensdunkel., GA 138 (1986)
Literaturangaben zum Werk Rudolf Steiners folgen, wenn nicht anders angegeben, der Rudolf Steiner Gesamtausgabe (GA), Rudolf Steiner Verlag, Dornach/Schweiz
Email: verlag@rudolf-steiner.com URL: http://www.rudolf-steiner.com. Hier wird auch eine Volltextsuche im schriftlichen Gesamtwerk angeboten.

Ein sehr hilfreiches Werkzeug zur Orientierung in Steiners Gesamtwerk ist Christian Karls kostenlos online verfügbares Handbuch zum Werk Rudolf Steiners.

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