Bilder-Bewusstsein

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Das Bilder-Bewusstsein hatte der Mensch auf dem alten Mond. Es ähnelte dem heutigen Traum-Bewusstsein. Im Gegensatz zu diesem stellten aber die Bilder, die der Mensch damals erlebte, Wirklichkeiten dar, während sich das heutige Traumbewusstsein weitgehend in zusammengewürfelten Reminiszenzen an das wache Tagesleben erschöpft. Heute haben noch jene niederen Tiere dieses Bilder-Bewusstsein, die noch nicht von innen heraus ihrem Leid und ihrer Lust durch den Ton Ausdruck verleihen können.

Das Bilderbewusstsein beruhte darauf, dass die Sinnesorgane, ehe sie sich durch die luziferische Versuchung nach außen geöffnet hatten, von innen heraus symbolische Bilder erzeugten, die die Wirklichkeit repräsentierten. Ein Innen und Außen wurde dementsprechend damals noch nicht unterschieden. Da man sich nicht von der Welt unterscheiden konnte, war folglich auf dem alten Mond für den Menschen auch noch kein Selbstbewusstsein möglich.

Ein gegenständliches Bewusstsein gab es damals also noch nicht. Das Bilderbewusstsein äußerte sich vielmehr in frei flutenden Farben und Formen, die etwas von der inneren Qualität der Wesen und Dinge verkündeten. Unser heutiges Traumbewusstsein ist demgegenüber viel gegenständlicher.

Ehe sich während der Erdentwicklung auf der alten Atlantis in der ursemitischen Unterrasse das Ich-Bewusstsein entwickelte, hatten die Atlantier noch dieses Bilderbewusstsein.

Wenn es uns heute durch das Gedächtnis möglich ist, Bilder des einstmals Erlebten als Vorstellung vor das Bewusstsein zu rufen, so ist das die irdische Metamorphose des alten Mondenbewusstseins.

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