Leib

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Der Leib ist jenes Wesensglied, durch das der Mensch in lebendigen Kontakt mit der irdisch-sinnlichen Welt tritt.

Wenn man vom Leib spricht, meint man in der Regel nicht bloss den physischen Körper, denn der vom Leben verlassene Körper ist der Leichnam, sondern man meint den lebendigen Leib, also die Verbindung von physischem Leib und Ätherleib, die während des Erdenlebens des Menschen niemals vollständig gelöst wird. In einem weiteren Sinn muss man auch den Astralleib, den Träger der irdischen Triebe, Begierden und Empfindungen, zum leiblichen Dasein hinzurechnen.

Der Leib ist vergänglich und löst sich nach dem Tod auf: Der physisch-stoffliche Leib wird den Elementen übergeben, der Ätherleib löst sich wenige Tage nach dem Tod in der Ätherwelt auf, und ein grosser Teil des Astralleibes geht nach einer längeren Läuterungsphase der menschlichen Seele in die Astralwelt über.

Literatur

  1. Rudolf Steiner: Theosophie, GA 9 (2002), Kapitel Die leibliche Wesenheit des Menschen, ISBN 3-7274-0090-0
Literaturangaben zum Werk Rudolf Steiners folgen, wenn nicht anders angegeben, der Rudolf Steiner Gesamtausgabe (GA), Rudolf Steiner Verlag, Dornach/Schweiz
Email: verlag@rudolf-steiner.com URL: http://www.rudolf-steiner.com. Hier wird auch eine Volltextsuche im schriftlichen Gesamtwerk angeboten.

Ein sehr hilfreiches Werkzeug zur Orientierung in Steiners Gesamtwerk ist Christian Karls kostenlos online verfügbares Handbuch zum Werk Rudolf Steiners.

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