Magie

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Als Magie (von griech. μαγεία, mageía für Zauberei, Gaukelei, Blendwerk – abgeleitet von altpersischen Magusch, der Bezeichnung der medischen Priester) wird gemeinhin die rein geistige Beeinflussung von äußeren Gegenständen, Ereignissen, Menschen und eventuell auch anderen geistigen Wesen bezeichnet. Im Gegensatz zum Eingeweihten strebt der Magier nicht nur nach geistiger Erkenntnis, sondern will unmittelbar mittels geistiger Kräfte tätig in die Welt eingreifen. Er bedient sich dazu verschiedenster spiritueller Techniken wie etwa der Meditation, der Rezitation mantrischer Texte, der Kenntnis der geheimen Namen der zur Tätigkeit aufgerufenen geistigen Wesen oder bestimmter ritueller kultischer Handlungen. Oft ist die magische Praxis auch mit medialen Trancezuständen verbunden. Der Magier darf mit gewissem Recht auch als Adept bezeichnet werden, der bewusst bis in seinen physischen Leib hineinzuarbeiten vermag und daraus die Kräfte schöpft, bis in die äußere physische Welt hineinzuwirken.

Je nach dem, ob die magischen Handlungen das allgemeine Wohl und Heil der Menschheit fördern und mit den wahren Zielen der geistigen Welt übereinstimmen, oder nur dem Eigennutz und den Widersachermächten dienen, wurde stets zwischen der rechtmäßigen weißen Magie und der zutiefst verderblichen schwarzen Magie unterschieden.

In der Spätantike war die Magie in Form der Theurgie weit verbreitet. Eine besondere Rolle spielt die Magie auch in der Hermetik.

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