Merkur

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Merkur
Merkur
Merkur in Echtfarben aufgenommen von Mariner 10 (NASA)
Merkur in Echtfarben aufgenommen von Mariner 10 (NASA)

Der Merkur (astronomisches Zeichen: ☿) hat sich - ähnlich wie die Venus - erst nach der Trennung von Erde und Sonne von dieser losgelöst. Ähnlich wie bei der Venus schufen sich hier bestimmte zurückgebliebene Geister der Form einen ihrer Entwicklungshöhe gemäßen Wohnplatz, der feinere Substanzen als die Erde, aber weniger feine als die Sonne enthielt. Zu beachten ist, dass mit dem Übergang zum kopernikanischen Sytem, in der Reihung der Planeten Venus und Merkur miteinander vertauscht wurden (siehe -> Okkulte Reihenfolge der Planeten).

Die zweite Hälfte der Erdentwicklung, in der wir seit der Mitte der atlantischen Zeit stehen, ist eng mit den Merkur-Kräften verbunden. Viele Eingeweihte sind daher Merkur-Eingeweihte, um diese Entwicklung zu fördern.

Die Merkursphäre begrenzt das Herrschaftsgebiet der Erzengel.

Durch den unmittelbaren Einfluss der Merkur-Kräfte ist das Quecksilber entstanden. Im Pflanzenwachstum offenbart sich der Merkur-Rhythmus in der Bildung der Laubblätter, im menschlichen Organismus in der Lungentätigkeit und in der Sprache durch den Vokal I. Unter den Bäumen ist vornehmlich die Ulme dem Merkur zugeordnet.

Merkur-Trigone und Merkur-Hexagramm

Das Merkurhexagramm aus geozentrischer Sicht. Der gelbe Kreis symbolisiert die scheinbare Sonnenbahn.
Das Merkurhexagramm aus geozentrischer Sicht. Der gelbe Kreis symbolisiert die scheinbare Sonnenbahn.

Der Merkur hat eine synodische Umlaufzeit von etwa 116 Tagen. Dadurch entsteht aus geozentrischer Sicht im Laufe eines Jahres ein annähernd gleichseitiges Dreieck (Trigon), wenn man die drei erdnächsten Punkte der Venusbahn verbindet (3 x 116 = 348, also etwas weniger als ein Jahr zu gerundet 365 Tagen. Ein weiters, allerdings größeres Trigon wird sichtbar, wenn man in gleicher Weise die erdfernsten Punkte verbindet. Beide Dreiecke zusammen bilden ein Hexagramm. Diese kosmische Urbild liegt vielen drei- bzw. sechzähligen irdischen Gestaltungsformen zugrunde. Eintypisches Beispiel ist die 3- bzw. 6-strahlige Symmetrie der Liliengewächse (Lit.: Kranich).

Literatur

  1. Ernst-Michael Kranich: Pflanze und Kosmos, Verlag Freies Geistesleben, Stuttgart 1976

Weblinks

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