Slawische Kultur

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Die Slawische Kultur (3573 - 5733 n. Chr.) wird die künftige sechste nachatlantische Kulturepoche sein und wird vor allem der Arbeit am Geistselbst des Menschen gewidmet sein. Der Inspirator dieser Kulturepoche ist nach einer von Elise Wolfram überlieferten Erläuterung Rudolf Steiners Meister Morya (Lit.: GA 264, S 205). Die slawische Kulturepoche wird das eigentliche Wassermannzeitalter sein, der Frühlingspunkt wird dann in das Zeichen des Wassermanns eingetreten sein. Diese Kultur wird von den westasiatischen Völkern und den vorgeschobenen Slawen ausgehen und sich von da aus über die ganze Menschheit verbreiten und den Keim der künftigen 6. Wurzelrasse bilden (der Begriff "Rasse" ist hier nur im uneigentlichen Sinn anwendbar und leitet sich nur aus dem alten theosophischen Sprachgebrauch ab; tatsächlich handelt es sich um ein Hauptzeitalter der Menschheitsentwicklung, in dem der Rassebegriff längst keinen Sinn mehr macht). Schon die Tempelritter haben darauf hingewiesen, dass in dieser Kulturepoche das Christentum zur Blüte gelangen werde:

"Die Tempelritter hatten aus dem Orient die Einweihungsweisheit des heiligen Gral herübergebracht nach dem Berge des Heils, Mons salvationis, der Einweihungsstätte des Christentums. Eine Einweihungszeremonie wies direkt hin auf die Zukunft des ganzen Menschengeschlechtes. Es wurde gesagt: Eine Zeit wird kommen, da wird das Christentum eine neue Phase erleben. - Der Fortgang der menschlichen Geisteskultur wurde von jeher bewußt nach dem Fortgang der Sonne bezeichnet. Vor dem Jahre 800 vor Christus ging die Sonne während circa 2200 Jahren durch das Sternbild des Stieres. Da verehrte man drüben in Asien als das Göttliche den Stier. Noch vorher wurden aus demselben Grunde in Persien die Zwillinge verehrt: Gutes und Böses, die Dualität. Um 800 vor Christus trat die Sonne in das Zeichen des Widders oder Lammes. Darauf weist hin die Sage von Jason und dem goldenen Vlies. Christus nennt sich selbst das Lamm Gottes, weil er in diesem Zeichen erschien. [Heute steht die Sonne im Zeichen der Fische.] Die Tempelritter weisen hin auf das nächste Sternbild; die Sonne wird dann eintreten in das Sternbild des Wassermannes. Da wird das Christentum erst wirklich aufgehen, das Heidentum verbunden mit dem Christentum sein. Diese Kultur wird einen neuen Johannes auferwecken. Dieser Zeitpunkt tritt ein, wenn die Sonne im Zeichen des Wassermannes stehen wird. Johannes heißt Wassermann; er wird der Verkünder sein einer neuen Zeit des Christentums. Man sagt, die Tempelritter hätten auf Johannes den Täufer hingewiesen, nicht auf Christus. Aber der Johannes, von dem sie reden, ist der Wassermann." (Lit.: GA 092, S 156f)

"Johannes der Täufer hat Christus Jesus vorausverkündet in der Mitte der vierten Unterrasse. Jetzt leitet dagegen die Individualität des Meisters Jesus die Menschheit hinüber von der fünften in die sechste Unterrasse - wieder zu Johannes dem Täufer hin, dem Wassermann." (Lit.: GA 266a, S 124)

In der Apokalypse des Johannes wird in dem Sendschreiben an die Gemeinde von Philadelphia auf dieses kommende Zeitalter der allgemeinen Bruderliebe hingewiesen.

Siehe auch


Literatur

  1. Rudolf Steiner: Die okkulten Wahrheiten alter Mythen und Sagen, GA 92 (1999), ISBN 3-7274-0920-7 Text
  2. Rudolf Steiner: Zur Geschichte und aus den Inhalten der ersten Abteilung der Esoterischen Schule 1904 bis 1914, GA 264 (1987), ISBN 3-7274-2650-0 Text
  3. Rudolf Steiner: Aus den Inhalten der esoterischen Stunden, Band I: 1904 – 1909, GA 266a (1995), ISBN 3-7274-2661-6 Text
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Email: verlag@steinerverlag.com URL: www.steinerverlag.com. Freie Werkausgaben gibt es auf fvn-rs.net und im Rudolf Steiner Online Archiv.
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