Schlaf-Bewusstsein
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Das Schlaf-Bewusstsein, auch als Tiefschlafbewusstsein bezeichnet, hatte der Mensch auf der alten Sonne. Vom Menschen waren damals erst Physischer Leib und Ätherleib veranlagt, er hatte noch keinen Astralleib und noch kein Ich. Das Schlaf-Bewusstsein ist heller als das tiefe Trance-Bewusstsein des alten Saturn, ist aber dafür auch weniger umfassend als dieses, reicht aber immerhin noch bis an die Grenzen unseres Sonnensystems. Heute haben die Pflanzen das Schlaf-Bewusstsein.
Wenn auch das, was im Schlaf geschieht, unserem Ich unbewusst bleibt, so ist das Schlafbewusstsein für sich selbst doch sehr bewusst und kann aus diesem Bewusstsein heraus auch handeln. Das zeigt sich etwa am Phänomen des Nachtwandelns. (Lit.: GA 120, 8.Vortrag) Tatsächlich werden die Bewegungen unseres Leibes aus diesem Schlafbewusstsein heraus viel geschickter ausgeführt, als wenn sich das Wachbewusstsein dabei einmischt, wir sind dann mit wahrhaft schlafwandlerischer Sicherheit tätig.
Literatur
- Rudolf Steiner: Die Offenbarungen des Karma, GA 120 (1992), Achter Vortrag, Hamburg, 25. Mai 1910
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