Hierarchien

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Die Hierarchien sind geistige Wesenheiten, die in ihrer geistigen Entwicklung dem Menschen vorangeschritten sind und an seiner Entwicklung und an der Erdenentwicklung wesenhaften Anteil haben. Gemäß ihres geistigen Reifegrads lassen sie sich in verschiedene Gruppen einordnen.

"Die Lehre von den Göttern ist zuerst in ein System gebracht worden von dem Schüler des Apostels Paulus, Dionysius dem Areopagiten. Sie ist aber erst im 6. Jahrhundert aufgeschrieben worden. Die Gelehrten leugnen deshalb die Existenz des Dionysius Areopagita und sprechen von den Schriften des Pseudo-Dionysius, als ob man erst im 6. Jahrhundert alte Überlieferungen zusammengestellt habe. Der wahre Sachverhalt ist nur zu konstatieren durch das Lesen in der Akasha-Chronik. Die Akasha-Chronik aber lehrt, daß Dionysius wirklich in Athen gelebt hat, daß er von Paulus eingeweiht worden ist und von ihm den Auftrag erhalten hat, die Lehre von den höheren Geistwesen zu begründen und besonderen Eingeweihten zu erteilen. Gewisse hohe Lehren wurden damals niemals aufgeschrieben, sondern nur durch mündliche Tradition fortgepflanzt. Auch die Lehre von den Göttern wurde so von Dionysius seinen Schülern gegeben und von diesen wiederum weitergegeben. Der direkte Schüler wurde dann mit Absicht wieder Dionysius genannt, so daß der letzte, der die Lehre von den Göttern aufschrieb, einer in dieser Reihe war, die alle Dionysius genannt wurden.

Diese Lehre von den Göttern, wie sie Dionysius gegeben hat, umfaßt dreimal drei Glieder der göttlichen Wesenheiten...

Über den Seraphim stehen dann göttliche Wesenheiten von solcher Erhabenheit, daß das menschliche Fassungsvermögen nicht ausreicht, um sie zu begreifen. Nach der dritten Stufe folgt die vierte Hierarchie: Der Mensch, als der zehnte in der ganzen Reihe." (Lit.: GA 93a)

Folgt man der von Dionysius Areopagita gegebenen christlichen Terminologie, ergibt sich folgende Einteilung (in Klammer sind weitere gebräuchliche und von Rudolf Steiner öfter vewendete Namen angegeben):


Inhaltsverzeichnis

Trinität

Vater - Sohn - Heiliger Geist

Erste Hierarchie

Zweite Hierarchie

Dritte Hierarchie

"Die Namen der Hierarchien sind keine Eigennamen, sondern Namen für gewisse Bewußtseinsstufen des großen Universums, und die Wesen rücken von einer Stufe zur anderen. Eliphas Levi hat das klar gesehen und betont, daß man es bei diesen Namen mit Rangstufen zu tun hat, mit Hierarchien." (Lit.: GA 93a)

Siehe auch

Erzengel-Regentschaften, Trinität, Erste Hierarchie, Zweite Hierarchie, Dritte Hierarchie

Literatur

  1. Rudolf Steiner: Grundelemente der Esoterik, GA 93a (1976), S 97f., Berlin, 8. Oktober 1905
Literaturangaben zum Werk Rudolf Steiners folgen, wenn nicht anders angegeben, der Rudolf Steiner Gesamtausgabe (GA), Rudolf Steiner Verlag, Dornach/Schweiz
Email: verlag@rudolf-steiner.com URL: http://www.rudolf-steiner.com. Hier wird auch eine Volltextsuche im schriftlichen Gesamtwerk angeboten.

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