Lemuria
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Der Name Lemuria oder Lemurien wurde von dem Geologen Philip Sclater geprägt, gegründet auf der schon vorher von Ernst Haeckel, Melchior Neumayr und anderen Geologen postulierten ehemmaligen Landbrücke zwischen Südafrika und Indien, die die merkwürdigen Verbreitung der Lemuren (Halbaffen), die nur in Madagaskar und Vorderindien leben, erklären sollte. Mit der von Alfred Wegener entwickelten Theorie der Kontinentalverschiebung und der darauf gründenden modernen Theorie der Plattentektonik wurde die ursprüngliche These einer urzeitlichen Landbrücke zwischen Afrika und Asien verworfen.
Rudolf Steiner bestätigte jedoch aus seiner geistigen Forschung die Existenz der alten Lemuria, die sich nach seiner Ansicht tatsächlich in dem Gebiet zwischen Afrika, Asien und Australien erstreckte. Sie war jenes Kontinentalgebiet, auf dem sich der Mensch während der lemurischen Zeit entwickelte. Lemurien ging durch Erdbeben- und Vulkankatastrophen zugrunde.
Literatur
- William Elliot-Scott: The Lost Lemuria, The Theosophical Publishing House, Ltd., London 1904
Weblinks
William Scott-Elliot: The Lost Lemuria - Der gesamte Text als PDF-Dokument.


